Der Begriff „Faszien“ ist abgeleitet von dem lateinischen Wort »fascia«. Übersetzt heißt das: Band, Bündel, Binde oder Bandage bedeutet.

Als ich mich 2012 auf meinen ersten Mitteldistanztriathlon vorbereitet habe, habe ich Faszientraining, bzw. das „Rollen“ entdeckt. Über 6 Monate habe ich fast jeden Abend gedehnt und gerollt, um mich so beweglicher zu machen und vor Verletzungen zu schützen. Und es hat wunderbar funktioniert. Nach wenigen Wochen war das Rollen absolut schmerzfrei und ich blieb während der kompletten Trainingsphase Verletzungsfrei. Doch was sind Faszien eigentlich und wie kann man sie trainieren?

Orange

Wenn du eine Orange durchschneidest, siehst du weiße Faserchen, die das Fruchtfleisch durchziehen. Genauso fein verästelt weben Faszien ein Netz durch den Körper.

Alles in unserem Körper ist durch eine Struktur von extrem flexiblen Faszien miteinander verbunden. Der normale Alterungsprozess, Fehlhaltungen, eine ungesunde Ernährung, Entzündungen, Verletzungen und degenerative Krankheiten setzen auch den Faszien zu.

Dieses feine an sich so geschmeidige Gewebe kann verfilzen. Die Wassermoleküle kristallisieren sich aus wie Flüssighonig, der hart wird. Oft kannst du solche verhärteten Punkte oder verdickte Stellen, sogenannte myofasziale Triggerpunkte, mit den Händen ertasten. 

Das Faszientraining umfasst verschiedene Bereiche, die jeweils unterschiedlich auf die Faszien einwirken. Es gibt vier verschiedenen Prinzipien: 

  • Myofasziale Selbstmassage – Foam Rolling und Triggerpunktmassage 
  • Fasziales Dehnen – Dehnen langer Muskel-Faszienketten 
  • Fasziale Elastizität – Schwingen, Federn, Hüpfen und Springen 
  • Körperwahrnehmung – Sensorische Wahrnehmung als Grundlage jeder Bewegung

(Quelle & mehr Informationen findest Du direkt bei Blackroll)

Aktuelle Stunde für Faszientraining findet am Montag ab 9 Uhr Online statt. Anmeldung